5 Gründe für den Umstieg auf ein flexibles Process-Mining-Tool
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5 Gründe für den Umstieg auf ein flexibles Process-Mining-Tool

Go beyond Process Mining

Autor: Katharina Laumann, Content Manager und Editor bei der PAF

In den letzten Jahren haben Unternehmen ihre ersten praktischen Erfahrungen im Einsatz von Process Mining Tools gesammelt. In der Regel bestätigen Nutzer, dass diesese Werkzeuge den Aufwand für die Analyse betrieblicher Prozesse und die Identifikation von Optimierungspotenzialen auf Basis von Fakten deutlich reduzieren.

Allerdings treffen Anwender beim Einsatz von Process-Mining-Insellösungen zunehmend auf Grenzen und Probleme. Begleitet vom zunehmenden Trend zu Microservices stellen Process-Mining-Anwender fest, dass es nicht mehr ausreicht, einfach nur Erkenntnisse aus einem vorgegebenen Set von Werkzeugen zu liefern. Process-Mining-Werkzeuge, die bestehende Infrastrukturen erweitern und nahtlos mit anderen Technologien interagieren, sind der Schlüssel zur Erfüllung neuer Anforderungen.

Die folgenden fünf Gründe veranlassen Unternehmen, den Umstieg auf ein flexibles Process-Mining-Tool zu erwägen

1. Geringere Komplexität der Infrastruktur

Process-Mining-Insellösungen stellen eine weitere Plattform dar, die Unternehmen zu ihren bestehenden Plattformen und Strukturen hinzufügen müssen. Die kaum vorhandene Interoperabilität dieser Process Mining Tools ist ein großer Schwachpunkt. Unternehmen sind gezwungen, innerhalb der Einschränkungen dieser Plattform zu arbeiten, selbst wenn sie bereits Werkzeuge besitzen, die über bessere BI und Automatisierungsfunktionen verfügen. Stattdessen sollte Process Mining in bestehende IT- und Business-Plattformen integriert werden, damit Unternehmen das Beste aus ihren bestehenden Investitionen herausholen und einen schnellen ROI aus ihrer Process Mining-Investition erzielen können.

2. Sicherheit

Process-Mining-Tools, die sich in eine bestehende Infrastruktur integrieren, interagieren mit anderen Komponenten innerhalb dieser Struktur. Innerhalb dieses Rahmens ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angriff oder ein Sicherheitsproblem kaskadenartig auf verschiedene Anwendungen übergreift, gering. Ist eine Anwendung betroffen, können alle anderen weiterhin in Betrieb bleiben. Im Vergleich dazu sind alle Funktionalitäten in einer isolierten Struktur auf einmal betroffen, wenn Probleme auftreten.

Bei Änderungen von Details muss die gesamte Architektur überarbeitet und neu implementiert werden. Das Gleiche gilt für Updates. Und wenn ein Teil im Gesamtsystem nicht richtig funktioniert, kann schnell die gesamte Anwendung ausfallen. Das ist besonders ärgerlich, wenn Unternehmen nur ausgewählte Funktionen des Systems benötigen und diese skalieren oder erweitern wollen. Der Rest der Anwendung belegt unnötig Speicherplatz und kann gleichzeitig Probleme verursachen.

3. Kombination von Process Mining mit anderen Technologien

Process Mining funktioniert am besten in Kombination mit starken BI-Funktionen und Schlüsseltechnologien wie Automatisierungswerkzeugen. In dieser Hinsicht ist Interaktion der entscheidende Faktor. Die Erweiterung des bestehenden Technologie-Stacks eines Unternehmens mit Process Mining-Funktionen, die innerhalb dieses Stacks arbeiten, ermöglicht die beste Kombination aller Technologien. Aus diesem Grund haben wir unsere PAFnow Process Mining Software in den Microsoft-Technologie-Stack integriert. Es ermöglicht Process Mining innerhalb der Power Platform von Microsoft, der weltweit führenden Plattform für Geschäftsanwendungen mit hervorragenden BI-Funktionen, Low-Code-Automatisierungstools und Konnektoren zu über 400 Tools und Programmen, um Erkenntnisse in Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen.

4. Flexibilität

Die einteilige Struktur isolierter Process-Mining-Tools zwingt Unternehmen dazu, ihre Daten an die Anforderungen des Process-Mining-Tools anzupassen und mit dem zu arbeiten, was das Tool bereitstellt. Benutzer können Visualisierungen oder Diagramme nicht in ein passenderes Format ändern. Wenn das Tool möchte, dass man ein Balkendiagramm anschaut, ist ein Balkendiagramm das einzige, was man sieht. Die nicht vorhandenen Anpassungsoptionen sind stark einschränkend, wenn es um die Möglichkeiten des Process Mining und die Bedürfnisse der Benutzer geht. Anstatt die Anwender zu zwingen, diese Einschränkungen zu umgehen und mit minderwertigen Ergebnissen zu arbeiten, suchen Unternehmen nach Alternativen, die zu ihren Bedürfnissen passen und sich ihnen anpassen.

5. Zusammenarbeit

Prozessverbesserung beginnt mit Process Mining, aber es wird schnell frustrierend, wenn die neu gefundenen Erkenntnisse nicht die richtigen Leute erreichen. Kollaboration ist der Schlüssel zur Lösung von Prozessproblemen. Eine integrierte Process-Mining-Lösung wird Teil des Business-Management-Stacks in einem Unternehmen. Dies erleichtert den Austausch von Erkenntnissen, die Zusammenarbeit bei der Lösung von Problemen und die Überwachung des Stands von Verbesserungsmaßnahmen. So können Anwender mit Leichtigkeit vom Process Mining zur Prozessverbesserung übergehen.

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