Die nächste Process Mining Software Generation ist unterwegs

PAF schließt das vom Land Hessen geförderte Forschungsprojekt „DRUP“ erfolgreich ab

Darmstadt, 18.01.2019 – Die Process Analytics Factory GmbH (PAF) hat das Forschungs- und Innovationsprojekt DRUP (Deep Reasoning für die automatisierte Problemidentifizierung in unbekannten Prozessen) erfolgreich abgeschlossen. Mit der Entwicklung von KI-Technologien für bessere Geschäftsprozesse verspricht das Vorhaben einen Erfolgsbaustein für den digitalen Arbeitsplatz und die digitale Transformation.

Dabei war das Ziel des Vorhabens, Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen, um Prozessstrukturen unbekannter operativer Daten besser zu verstehen und nachfolgend zu verbessern. Die Leistung operativer Geschäftsprozesse wird dabei automatisch analysiert und bewertet. Abweichungen von geplanten Vorgehensweisen in Geschäftsprozessen, wie beispielsweise Compliance-Verstöße oder Ineffizienzen, werden automatisch detektiert und dem Anwender übersichtlich bereitgestellt.

Das Besondere daran ist, dass die Technik Entscheidungsprozesse verbessert, ohne auf Wissen zu fachlichen Geschäftsprozessen angewiesen zu sein.  So entsteht eine einfach anzuwendende analytische Technik, welche positive Effekte auf die Mitarbeiterproduktivität sowie ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz hat. Somit wird eine auf die Optimierung von Geschäftsprozessen ausgerichtet Technik für mehr Teamwork und KI-gestützte Produktivität am Arbeitsplatz entstehen.

Das sagen die Projektteilnehmer

“Die PAF unterstreicht einmal mehr ihre Innovationsführerschaft im Process Mining Markt“, sagt Tobias Rother, CEO & Founder der PAF. „Mit diesem Forschungsprojekt ergeben sich so völlig neue Möglichkeiten für die Einbindung von Artificial Process Intelligence in wichtige operative Kernprozesse und Anwendungen. Unternehmen sparen nicht nur Zeit und Kosten bei der Implementierung, sie beschleunigen ihre Optimierungsprojekte.“

Prof. Dr. Max Mühlhäuser vom Telecooperation Lab der Technischen Universität Darmstadt ergänzt:

„Wir freuen uns über die Ergebnisse unseres gemeinsamen Projekts mit PAF. PAF ist wohl der hellste KMU-Stern im deutschen Business-Process-Mining-Himmel. In unserem gemeinsamen Projekt konnten wir herausragende Forschungsergebnisse – an der Spitze von KI für Process Mining – mit greifbaren, leicht verwertbaren Ergebnissen für die Industrie kombinieren. Dieses Ziel wird häufig in gemeinsamen akademischen KMU-Projekten verfolgt, aber kaum erreicht. Der Erfolg des DRUP-Teams verdient meinen höchsten Respekt und meine Bewunderung.“

Über das Projekt

Das im 6-stelligen Bereich geförderte Verbundprojekt fand unter der Leitung der Process Analytics Factory GmbH und gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt, sowie weiteren Praxispartnern im Zeitraum 01.02.2017 bis 31.07.2018 statt. Eine Teilfinanzierung erfolgte dabei aus Mitteln der LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz.

Über Process Analytics Factory PAF

Die Process Analytics Factory GmbH mit Sitz in Darmstadt ist ein global agierender Anbieter für Artificial Process Intelligence. Mit der Software PAFnow profitieren Unternehmen vom reichen Schatz ihrer Daten, können Prozesse im Jetzt verbessern und eine erfolgreiche digitale Zukunft einleiten.
Tobias Rother gründete die PAF in 2014 und 2017  erhielt die PAF den BARC Start-Up Award für Analytics und Datenmanagement. Seit 2018 ist die prämierte Lösung im „Gartner’s 2018 Process Mining Market Guide“ gelistet.

PAFnext bündelt die Forschung und Entwicklung innovativer Technologien aus den Bereichen Process Mining und Artificial Intelligence. Innerhalb dieser sehr praxisnahen Innovationsforschung überführt PAF Prototypen aus den Bereichen wie Blockchain, Predictive Analytics, Industrie 4.0 und Robotic Process Automation (RPA) in patentfähige Softwarelösungen. Im Process Mining Markt nimmt die PAF bei der Innovationsforschung eine internationale Spitzenposition ein. PAF stellt diese Kompetenzen dem PAFnetwork zur Verfügung. Diese ist eine stark wachsenden Community von Partnern und Anwenderunternehmen mit Neugier für Innovationen im Bereich Artificial Process Intelligence. Somit ist die PAF „The Next Now“.

Über das Telecooperation Lab der Technischen Universität Darmstadt

Das Telecooperation Lab (TK) an der Technischen Universität Darmstadt, Fachbereich Informatik, erforscht Konzepte und Methoden für menschengerechte intelligente Räume jeder Größe: von persönlichen Cyber-Workstations und intelligenten Besprechungsräumen bis hin zu intelligenten Städten und intelligenten, belastbaren Infrastrukturen. Unsere besondere Stärke ist unsere Fähigkeit, verschiedene Forschungsbereiche zur Unterstützung von Smart Spaces zu kombinieren: fortgeschrittene Netzwerke (z. B. Edge Computing und IoT-Plattformen), angewandte KI (z. B. Federated Assistance und Process Mining), HCI (z. B. AR / VR und Tangible 3D-Printed) Interaktion) und Cybersicherheit (z. B. Datenschutz und Vertrauen).

Prof. Dr. Max Mühlhäuser leitet diese Gruppe zusammen mit mehreren leitenden Forschern und Gruppenleitern. Wir koordinieren eine Doktorandenschule (DFG-Graduiertenkolleg) zu Datenschutz und Vertrauen für mobile Nutzer, spielen eine wichtige Rolle im nationalen kooperativen Forschungszentrum für das Future Internet und führen verschiedene Forschungsprojekte durch, die von der EU, Bundes- und Landesministerien sowie der Industrie finanziert werden.

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